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TEAM 2017
 

  


Wir bilden uns fort!

Katharina Borkes macht ab Juni 2018 eine dreijährige Weiterbildung: "Fachtherapeutin unterstütze Kommunikation."


Thema des Monats

DYSPHAGIE - WAS BEDEUTET DAS?

Das Schlucken ist auf einmal ein Problem. Beim Essen und Trinken wird plötzlich gehustet. Da steckt ein Frosch im Hals - bei jedem Essen. Auf einmal möchte man nicht mehr essen oder trinken oder plötzlich tritt nicht erklärbares Fieber auf und entwickelt sich zu einer Lungenentzündung. Man war doch gar nicht erkältet! Was ist da passiert? Es ging doch sonst ohne jedes Problem!

Ein Ereignis im Gehirn, häufig in der Hirnstammregion, kann uns die Fähigkeiten problemlos schlucken zu können schleichend oder auch von heute auf morgen nehmen. Einerseits kann es sein, dass das Spüren der Nahrung im Mund und im Rachen nicht mehr so gut funktioniert wie früher, andererseits ist es möglich, dass die vielen Muskeln, die wir zum Schlucken benötigen, ihre Arbeit nicht mehr richtig übernehmen können. Manchmal ist auch das Zusammenspiel von Spüren und Muskelbewegungen beeinträchtigt, so dass ein Kloß im Halse zu stecken scheint.

Die Fähigkeit, unsere Nahrung in den Magen zu befördern, haben wir schon als Neugeborene. Diese Leistung unseres Gehirns bekommen wir sozusagen mit in die Wiege gelegt. Doch unser Gehirn ist ein verletzliches Organ. Jeder Prozess darin, der Platz fordert oder gar Verletzungen an diesen Orten, wo das Schlucken "organisiert" wird, hat unweigerlich Auswirkungen auf die "ausübenden Organe", in dem Fall auf das Schlucken.

Das Schlucken ist eine gewaltige Aufgabe für unser Gehirn. Es werden Informationen vom Mund nach "oben" gesendet, dass Nahrung im Mund sei. Das Kauen und anschließend das Schlucken müssen organisiert werden. 50 Muskelpaare müssen fein aufeinander abgestimmt arbeiten und immer wieder kommen Informationen, "wie weit die Nahrung zerkleinert oder schon Richtung Magen befördert" ist.

Wenn nun diese gewaltige Aufgabe nicht mehr klappt, weil Störungen den Informationsfluss behindern, ist Therapie derselben nötig. Manchmal ist es besser, dem Patienten für eine Übergangszeit eine Magensonde, eine PEG, zu legen. Denn verhungern und verdursten soll der Patient ja nicht; auch Medikamente sind manchmal dringend notwendig. So kann der Patient in Ruhe und ohne Leistungsdruck wieder lernen, richtig zu schlucken und wenn alles wieder so funktioniert, wie es sein soll, wird die Sonde wieder entfernt.

Verzweifeln sie also nicht, sondern helfen sie ihrem Angehörigen, indem sie ihn unterstützen und sich über seine Erfolge mit ihm freuen.

Sprechen sie uns an. Ambulante logopädische Therapie ist sinnvoll und meist unerlässlich!


LOGO-BOX 

Häufig wird uns von Eltern die Frage gestellt: "Welches Spiel sollte ich meinem Kind kaufen um die Sprachentwicklung zu fördern?" So ist bei uns die Idee für die Logo-Box entstanden!

Die Logo-Box bietet Logopäden, Erziehern und Eltern die Möglichkeit, die Sprachentwicklung von Kindern zwischen 3 und 6 Jahren spielerisch zu fördern. Ideal auch als Therapieergänzung, liebevoll illustriert.

Die Logo-Box (erhältlich in den Farben pink und blau) beinhaltet: 
  • ein Vorlesebuch, das in Reimform geschrieben ist und in dem die am häufigsten gebrauchten Präpositionen genannt und verbildlicht werden (Förderung des Sprachverständnisses und der grammatikalischen Fähigkeiten)
  • 12 Mundmotorik-Kärtchen (zur Kräftigung der Lippen- und Zungenmuskulatur; wichtig für die Aussprache)
  • 20 Wortschatz-Kärtchen (5 Tiere, 5 Spielzeuge, 5 Kleidungsstücke und 5 Bilder zum Thema "Essen und Trinken")
  • 20 Kärtchen zur Förderung des Satzbaus (ergänzend zu den Wortschatzkärtchen)
  • Eine ausführliche Spielanleitung inklusive Farb- und Zahlenwürfel sind auch vorhanden!
Die Logo-Box können Sie in unserer Praxis oder via E-Mail zu einem Preis von 13,50 EUR
(zzgl. 4,69€ Versandkosten) bestellen.
 
Logo-Box
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